
Hanna Pylväinens “Das letzte Leuchten im Winter” ist ein eindringlicher Roman, der die Leser in das Leben der Sámi im Jahr 1851 entführt.
Mich hat es ab der ersten Zeile gefesselt. Ich bin seit langem,auch dank Arto Pasilinna ein großer Freund finnischer Literatur.
Vor der Kulisse des arktischen Wendekreises wird die Liebesgeschichte zwischen dem Rentierhirten Ivvár und Willa, der Tochter eines Pfarrers, erzählt. Die Handlung verbindet persönliche Konflikte mit den Herausforderungen eines Volkes, das zwischen Tradition und den Einflüssen des Christentums steht. Mit poetischer Sprache und großer Empathie zeichnet Pylväinen ein lebendiges Bild von einer Welt, die von Veränderungen geprägt ist. Ein faszinierendes Buch über Kultur, Identität und den Mut, seinen eigenen Weg zu finden.
Mir gefällt dieser Roman ausnehmend gut, ihm liegt diese ,den Finnen eigene Mentalität inne.

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